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  „Sicherheit hat Vorrang! Safety First!
Für einen konsequenten Schutz von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern in Sorgerechts- und Umgangsverfahren“


Vorträge und Materialien zur o.g. Tagung vom 27.02.2013 in Frankfurt am Main können hier heruntergeladen werden.

 
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  Kampagne — Schwere Wege leicht machen


Am 8. März 2013 starten die Frauenhäuser in Deutschland und ihre
bundesweiten Vernetzungsstellen ZIF (Zentrale Informationsstelle
Autonomer Frauenhäuser) und FHK e.V. (Frauenhauskoordinierung e.V.)
ihre gemeinsame Kampagne "Schwere Wege leicht machen".



Die Kampagne soll im Vorfeld der Bundestagswahlen Politikerinnen und Politiker dazu veranlassen, sich zu der Frage des schnellen und unbürokratischen Zugangs gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder zu Schutz und Hilfe klar zu positionieren. Sie endet am 25.11.2013, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Für die Forderungen der gemeinsamen Kampagne werden von den Frauenhäusern und ihren UnterstützerInnen auf Postkarten und Listen Unterschriften gesammelt. Der Text dazu lautet:

Gewalt gegen Frauen ist weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung.

Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt
ist eine Pflichtaufgabe des Staates.


Ich fordere Parlament und Regierung auf
  • zu gewährleisten, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder sicher, schnell, unbürokratisch und bedarfsgerecht Schutz und qualifizierte Hilfe in einem Frauenhaus ihrer Wahl erhalten können
  • sicherzustellen, dass alle Frauenhäuser als Einrichtungen auf gesetzlicher Grundlage verlässlich finanziert werden sowie räumlich und personell gut und barrierefrei ausgestattet sind

Begleitet wird die Sammlung der Unterschriften von vielen dezentralen Aktionen, Infoständen, Konzerten und Kundgebungen der Frauenhäuser vor Ort im Rahmen der Veranstaltungen zum 8. März. Eine eigene Kampagnen-Website (www.schwere-wege-leicht-machen.de) gibt weitere Informationen.
Hier die Pressemitteilung der ZIF zum Kampagnenstart am 8. März als download


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  Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Am 6. März startete das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen".
Das Hilfetelefon bietet rund um die Uhr kostenlos ratsuchenden Frauen eine erste Orientierung an und vermittelt sie ggfs. weiter an die örtlichen Frauenhäuser und Beratungsangebote. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen des Hilfetelefon-Konzeptes ist ein verlässliches und flächendeckendes Netz regionaler Unterstützungsangebote. Das Hilfetelefon kann nicht die sichere Unterkunft und die Unterstützung im Frauenhaus ersetzen.
Sein Angebot läuft völlig ins Leere
  • ohne die Möglichkeit, freie Frauenhausplätze dort zu finden, wo sie gebraucht werden
  • ohne die Möglichkeit, überall in jedem Frauenhaus schnell und unbürokratisch Aufnahme zu finden
  • ohne die Möglichkeit, Beratung im Frauenhaus oder in einer Frauenberatungsstelle, einem Frauennotruf oder einer Interventionsstelle zeitnah und ohne weite Wege in Anspruch nehmen zu können.
Die wirksame Umsetzung des Konzeptes "Bundeshilfetelefon" ist also direkt verbunden mit der Frage der einzelfallunabhängigen und bedarfsgerechten Finanzierung aller Frauenhäuser und anderer Unterstützungsangebote vor Ort.

Logo Hilfetelefon


 
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  Pressemitteilung vom 27.02.2013

Pressemitteilung der ZIF vom 27.02.2013 zur Jahrestagung Autonomer Frauenhäuser und zur Öffentlichen Tagung "Sicherheit hat Vorrang ? Safety First".

 
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  Sicherheit hat Vorrang!
Safety First!



safety first

Die Tagung Safety First! wird von der ZIF in Kooperation mit dem Fachbereich 4 der Fachhochschule Frankfurt a.M. veranstaltet und thematisiert die Probleme im Umfeld von Sorge- und Umgangsrechtsverfahren bei Männergewalt in der Familie. 

Das Tagungsprogrammund die Anmeldung als download


   
 

 
  Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung zu dem "Bericht zur Situation der Frauenhäuser, der Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder" am 10. Dezember 2012

Am 10.12.12 fand im Familienausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Bericht der Bundesregierung zur Situation der Frauenhäuser, der Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder statt: » Information auf bundestag.de

Die ExpertInnen — darunter auch die ZIF — sahen übereinstimmend dringenden Handlungsbedarf. Hier die schriftliche Stellungnahme der ZIF zur Anhörung.

 
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  Pressemitteilung der ZIF zum 25.11.2012,
dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen


"Notwendig für einen sicheren Schutz der misshandelten Frauen und ihrer Kinder ist eine bundesweit verbindliche Regelung zur finanziellen Absicherung der Hilfsangebote der Frauenhäuser. Sie muss sicherstellen, dass in ganz Deutschland jede von Gewalt betroffene Frau für sich und ihre Kinder sofortige und kostenfreie Hilfe in Form von Schutz, Unterkunft, Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen kann."

 
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  Pressemitteilung zum Bericht der Bundesregierung zur Lage der Frauenhaäuser

Das Bundesfamilienministerium hat endlich den seit 2 Jahren überfälligen Bericht zur Situation der Frauenhäuser veröffentlicht. Ministerin Schröder erkennt laut Pressemitteilung des BMFSFJ zwar leichte Defizite im Zugang zu Schutz und Hilfe, sieht aber keinen akuten Handlungsbedarf und hält ein eigenständiges Bundesgesetz für die Finanzierung der Frauenhäuser für nicht erforderlich. Der Lagebericht zeigt dem gegenüber allerdings ein katastrophales Bild, das sich mit den verharmlosenden Worten von Ministerin Schröder nicht in Einklang bringen lässt. Dazu eine Pressemitteilung der ZIF vom 15.08.12

 
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  Subsidiaritätsprinzip in Gefahr - will das Bundesfamilienministerium Autonome Frauenhäuser mundtot machen?

Stellungnahme der ZIF zu den Planungen des Bundesfamilienministeriums, die bundesweit tätigen Koordinierungs- und Vernetzungsstellen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu vereinheitlichen (27.06.2012)

 
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  Überarbeitetes Positionspapier der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser zum Thema »Frauenhausfinanzierung«
(Mai 2012)


Sicher, schnell, unbürokratisch und bedarfsgerecht - Anforderungen an ein verlässliches Schutz- und Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder


Auszug:

2. Anforderungen an die Finanzierung von Frauenhäusern:
  • Quantität: Es müssen bundesweit genügend Frauenhausplätze für Zuflucht suchende Frauen und ihre Kinder finanziert werden.
  • Qualität: Es bedarf gut ausgebildeter Mitarbeiterinnen zur Unterstützung der Frauen und ihrer Kinder.
  • Niederschwelligkeit: Die Finanzierung muss eine schnelle, unbürokratische und unkomplizierte Aufnahme im Frauenhaus für alle Zuflucht suchenden Frauen und ihrer Kinder gewährleisten.
  • Bedarfsgerechtheit: Es bedarf differenzierter Angebote im Frauenhaus, die den unterschiedlichen Lebenssituationen der Frauen und ihrer Kinder angemessen sind.
  • Schutz, Sicherheit und Anonymität für Frauen und Kinder: Schutz, Anonymität und Sicherheit der Frauen und ihrer Kinder muss auch in Bezug auf die Art der Finanzierung absoluten Vorrang haben.
  • Sicherheit für Frauenhäuser: Die Finanzierung der Frauenhäuser muss im Interesse misshandelter Frauen und ihrer Kinder pauschal, kostendeckend, verlässlich und unabhängig von wechselnden Haushaltslagen und politischen Mehrheiten gesichert sein.

     
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  Positionspapier der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (15. Mai 2012)

Hilft die Forderung nach einem »Rechtsanspruch auf sofortigen Schutz und Hilfe« den gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern wirklich weiter?

 
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Kalender 2012

„Mit den Augen einer Frau“ – Fotokalender 2012


Für den Erhalt aller Plätze des Frauenhauses Wedel im Jahre 2012 fehlen noch ca. 25.000 Euro (von 175.000 Euro des Jahresbedarfs).
In einer Solidaritätsaktion für dieses Frauenhaus haben die Frauen, Mädchen und Jungen im Autonomen Frauenhaus Lübeck einen Fotokalender erstellt. Er kostet 13 Euro. Von jedem verkauften Kalender gehen 5 Euro direkt auf das Spendenkonto des Wedeler Fauenhauses.


Helfen Sie mit!

Bestelladresse:
Verein Frauen helfen Frauen e.V., Lübeck, 0451/ 611 22 38
info@frauen-helfen-frauen-luebeck.de
www.frauen-helfen-frauen-luebeck.de


Nähere Informationen zur Situation des Wedeler Frauenhauses unter www.frauenhaus-wedel.de
und auf der Homepage der Autonomen Frauenhäuser Schleswig-Holstein


   
 

 
  Dokumentarfilm
zur Entstehung des 1. Autonomen Frauenhauses in Hamburg


Juli 76

Nähere Infos unter juli76-frauenhausfilm
Eine DVD des Films ist hier bestellbar.