Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen
Kindschaftrechtskampagne
Stellungnahmen und Presseerklärungen
Adressen Autonomer Frauenhäuser
 
 
 
 
 
Aktuelles
  Aufruf zum Aktionstag in Kiel: Gerecht geht anders
demo kiel
Am 8. September 2010 findet anlässlich der Sparpläne der schleswig-holsteinischen Landesregierung in Kiel ein Aktionstag statt. Alle Fraueneinrichtungen treffen sich um 13 Uhr vor dem Kieler Bahnhof. Von dort geht ein Demonstrationszug bis zum Landeshaus, wo eine große Abschlußkundgebung stattfinden wird.


Nähere Informationen auf der Homepage der Autonomen Frauenhäuser Schleswig-Holstein
und auf der Seite des Aktionsbündnisses: Gerecht geht anders

   
 

 
  Erklärung der Autonomen Frauenhäuser Schleswig-Holstein
vom 27. Juli 2010 zu den Sparpläne der Landesregierung


Der Kabinettsbeschluss der schleswig-holsteinischen Landesregierung vom 13.07.10 für den Doppelhaushalt 2011/12 sieht eine jährliche Reduzierung von 125 Mio. €, insgesamt 1,25 Mrd. €, bis zum Jahr 2020 vor.
Die Fördersumme von derzeit 5,35 Mio. € für Frauenhäuser und -beratungsstellen, die vom Land und den Kommunen gemeinsam getragen wird, soll auf 4,8 Mio. € gekürzt werden. Schleswig-Holstein würde damit seinen Beitrag aus Landesmitteln um ca. 50% (553.000 €) reduzieren.


Demo Die drohende Sparsumme von 553.000 € könnte so den Wegfall von 49 Frauenhausplätzen bedeuten, womit es jährlich für über 300 Frauen und Kindern keinen Ort mehr zum Schutz vor häuslicher Gewalt gäbe.

Die Autonomen Frauenhäuser
Schleswig-Holstein fordern:

• Das Angebot der Frauenhäuser in Schleswig-Holstein muss als Mindestmaß in seiner jetzigen Form erhalten bleiben.

• Zum Schutz von Leib und Leben betroffener Frauen und Kinder dürfen weder Platzzahl noch Standorte von Frauenhäusern oder Beratungsstellen gestrichen werden.

• Frauenberatungsstellen und Frauen-häuser brauchen eine staatlich gesicherte Finanzierung, da es sich bei häuslicher Gewalt um ein gesamtgesell-schaftliches Problem handelt.



Die komplette Erklärung im download

download  
 

 
  Dokumentarfilm
zur Entstehung des 1. Autonomen Frauenhauses in Hamburg


Juli 76

Nähere Infos unter www.juli76-frauenhausfilm.de
Eine DVD des Films ist hier bestellbar.

   
 

 
  Women's Run Sommer 2010 in Frankfurt, Köln, Hamburg und München

Auch in diesem Sommer finden in mehreren Städten womens run 2010
Deutschlands wieder Spendenläufe von Frauen
für Frauenhäuser statt.
Nähere Informationen als 'download'
und auf der Website der Aktion

download  
 

 
 

Thema "Männergewalt" in der EMMA 1/2010

Aus der Online-Ankündigung:
"Das erste Frauenhaus eröffnete 1976 seine Pforten in Berlin und galt damals noch als Kuriosum. Heute gibt es allein in Deutschland 358 überfüllte Frauenhäuser, die um bessere Finanzierung kämpfen. (...) EMMA besuchte das Frauenhaus Gelsenkirchen und eine Kölner Rechtsmedizinerin, die im Rahmen eines Modellprojektes Misshandlungen gerichtsfest dokumentiert. Ein Mann erzählt über weinende Männer im Anti-Gewalt-Training. Korrespondentin Suzanne Krause berichtet über das erste französische Männerhaus für Schläger. (...)"


 
 

 
  Presseerklärung der Autonomen Frauenhäuser zum bundesweiten Aktionstag anlässlich der FGG- Reform 09/2009
Einsprüche gegen die Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit(FGG) aus der Perspektive gewaltbetroffener Frauen und Kinder

download  
 

 
  Stellungnahme der Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser und der Frauenhauskoordinierung e.V. zur Finanzierung der Frauenhäuser 08/2009
Notwendige Maßnahmen zur Sicherstellung von Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder

download  
 

 
  Stellungnahme der ZIF zur Finanzierung der Frauenhäuser (März 2009)
Bundesweit einheitliche und unbürokratische Regelungen für die Finanzierung der Frauenhäuser gefordert

download  
 

 
  Bundesweite Kampagne der Autonomen Frauenhäuser
"Gewaltig groß werden"

Die bundesweite Kampagne der Autonomen Frauenhäuser "Gewaltig groß werden" - Kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Männer!
wurde im Rahmen der Fachtagung und des 30-jährigen Bestehens der Autonomen Frauenhäuser im November 2006 in Köln eröffnet. Mit der Kampagne sollen die skandalösen Probleme von gewalt-betroffenen Frauen und Kindern bezüglich der Sorge- und Umgangsrechtsregelungen mit gewalttätigen Männern öffentlich gemacht werden. In der Praxis werden gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder immer wieder damit konfrontiert, dass auch gewalttätigen Vätern das Sorge- oder Umgangsrecht mit dem Verweis auf das sogenannte Kindeswohl zugesprochen wird und die betroffenen Frauen und Kinder durch einen gerichtlich verordneten Kontakt einer ständigen Bedrohungssituation ausgesetzt sind.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll eine gesellschaftliche Sensibilisierung für eine dringend erforderliche Veränderung der aktuellen Rechtsprechung hergestellt und weitere gesetzliche Verschärfungen verhindert werden. Zu diesem Zweck fanden  im Jahr 2007 mehrere bundesweite Aktionstage statt, an der sich zahlreiche Autonome Frauenhäuser mit unterschiedlichen Aktionsformen beteiligten. Der am 18. und 19. Januar 2008  in Kooperation an der Fachhochschule Frankfurt a.M. durchgeführte Kongress „Kinderschutz und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht, Entwicklungen – Probleme – Lösungsansätze“ war ebenfalls Teil dieser Kampagne
   
 

 
  Frankfurter Thesen
Abschließende Forderungen des Kongresses „Kinderschutz und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht“
in Frankfurt am Main am 18./19. Januar 2008
download  
 

 
  Buchankündigung
Vater um jeden Preis? Zur Kritik am Sorge- und Umgangsrecht
Anita Heiliger und Eva-K. Hack / ZIF (Hg.)